THP Melanie Hahne - Tierheilpraxis und Ernährungsberatung
THP Melanie Hahne - Tierheilpraxis und Ernährungsberatung

Infothek: Wissenwertes über Erkrankungen, Naturheilkunde, Ablauf und Tipps und Tricks

Es gibt immer ein erstes Mal: Die meisten Patientenbesitzer kommen von der klassischen Schulmedizin und sind mitunter zunächst skeptisch gegenüber  Naturheilverfahren.

In der Infothek möchte ich Ihnen typische Fragen beantworten, die Ihnen mehr über meine heilpraktische Tätigkeit verraten und somit auch ein eventuelles Misstrauen aus dem Weg schaffen. Nehmen Sie Kontakt mit mir auf, wenn Sie weitere Fragen haben.

Sommerzeit – Badezeit: Aber Achtung!

Foto: Pexels. kein Bildnachweis nötig

Die Wasserrute (eng. Cold Tail / med. Kokzygeale Myopathie = Schwanzmuskelleiden)

 

Die Wasserrute ist eine bisher kaum erforschte, sehr schmerzhafte Erkrankung beim Hund, die den letzten Abschnitt des Rückenmarks, also die Schwanzwurzel betrifft. Es handelt sich dabei wohl um eine Durchblutungsstörung der Muskulatur, was wiederum zu einer Schädigung der Schwanzmuskeln wie Muskelfaserrisse führen kann. Dies passiert durch feuchte Kälte, dadurch schlechtere Durchblutung der Muskulatur und Belastung wie z.B. beim Schwimmen und Nutzen der Rute als Steuerruder. Ebenfalls von Tierärzten diskutiert wird eine Entzündung zwischen den Wirbeln oder eine Stauchung der ersten Schwanzwirbel.

Die Wasserrute kann nach dem Schwimmen oder auch bei kaltem, feuchten Wetter auftreten.  Gerade die wasserliebenden Hunde, aber auch jagdlich geführte Hunde, die lange verharren und dann losstarten müssen,  trifft es häufiger, ebenfalls bereits vorhandene Erkrankungen an der Lendenwirbelsäule oder dem Kreuzbein zusammen mit Schwimmen, übermäßiger Aktivität oder Kälte begünstigen das Auftreten.

Die Symptome einer Wasserrute:

  • Der Schwanzansatz wird waagrecht gehalten, der Rest des Schwanzes hängt schlaff herunter
  • Der Hund hat Schmerzen beim Kotabsatz und beim Sitzen, oft wird der „Welpensitz“ (seitlich auf einer Pobacke) eingenommen
  • Der Hund knabbert oder leckt vermehrt am Schwanzansatz und ist unruhig und nervös
  • Er kann aggressiv auf Berührung am hinteren Rücken reagieren und hat deutlich Schmerzen dort
  • Die Schwanzwurzel kann verdickt sein

Wie kann dem Hund geholfen werden?

Erst einmal ist es wichtig, den Hund zu schonen. Wärme mittels Rotlicht, Wärmepäckchen oder Kirschkernkissen tut gut und entspannt. Bitte aber nur, wenn der Hund es akzeptiert!

Es sollten andere Erkrankungen wie Analdrüsenverstopfung oder Brüche in den Schwanzwirbeln, etc. ausgeschlossen sein, damit nichts übersehen wird! Der Gang zum Tierarzt sollte somit auf jeden Fall erfolgen!

Schmerzmittel vom Tierarzt und naturheilkundliche Begleitung mit pflanzliche Schmerzmittel, Akupunktur, Laser, Homöopathie oder Neuraltherapie vom Tierheilpraktiker und/ oder in Kombination mit Physiotherapie vom Tierphysiotherapeuten für ein paar wenige Tage, zukünftig gutes Aufwärmtraining oder Abtrocknen nach dem Baden oder feuchtkaltem Wetter, nicht zu langes Schwimmen oder in kalten Umgebungen Warten lassen sollte helfen, die Wasserrute auszuheilen und erneut zu vermeiden.

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Tipps für den Urlaub

Foto: Melanie Hahne

Es ist wieder soweit: Urlaubszeit! Endlich!
Lange haben wir darauf hingearbeitet, jetzt kommt der Endspurt ;-)
Doch Achtung! Nichts vergessen und ein paar Dinge beachten, damit man entspannt am Urlaubsort ankommt:
 
Vor der Reise:

  • Den Impfpass kontrollieren auf Einreisebestimmungen des Urlaubslandes und des Heimatlandes (!). Wir wollen ja auch wieder einreisen dürfen, wenn wir nach Hause kommen. Der Hund braucht einen sogenannten EU-Heimtierpass für die Reise ins im EU-Raum.
  • Nochmal rückversichern, dass der Hund im Urlaubshotel auch Willkommen ist, was für den vierbeinigen Urlaubsgast bereit steht und was mitgebracht werden muss. Manche Hotels stellen sogar das Futter, Näpfe und Körbchen.
  • Wenn Dein Hund von Reiseübelkeit geplagt wird, kümmere Dich einige Wochen vorher um naturheilkundliche Mittel oder Mittel vom Tierarzt.
  • Zusammenstellen der Reiseapotheke
  • Am Tag vor der Reise den Hund weniger füttern und ausreichend trinken lassen. Und den Hund auspowern mit einem langen Spaziergang.
  • Am Tag der Reise sollte der Hund nur wenig zu fressen bekommen. Aber Wasser sollte ausreichend vorhanden sein. Nimm einen kleinen Kanister mit Frischwasser von zu Hause mit: Wer weiß, womit das Wasser an der Raststätte im Ausland behandelt wird.

 

Reiseapotheke:

  • Zeckenzange, Pinzette, Krallenschere
  • Verbandsmaterial und Polsterwatte
  • Einmalhandschuhe
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Pfotenschuhe
  • Eine Augensalbe/Augentropfen
  • Frubiase Calcium Ampullen bei Insektenstichen im Maul/Rachen; verhindert das Anschwellen und wirkt stark antiallergisch
  • Ein Durchfallmittel (hier berät der Tierheilpraktiker oder Tierarzt gerne)
  • Evtl. Medikamente, die Dein Hund sonst braucht. Hole rechtzeitig vor dem Urlaub Nachschub. 

Das Gepäck für den Hund:

  • Gewohnte Körbchen oder Decken
  • Spielzeug
  • 2-3 Leinen, mehrere Halsbänder und/oder Geschirr, Leckerlibeutel
  • Maulkorb, falls im Urlaubsland vorgeschrieben oder sonst notwendig
  • Plastiktüten, Kotbeutel und eine Küchenrolle
  • Mehrere Hundehandtücher verschiedener Größe für nasse Hunde und schmutzige Pfoten
  • Futter für den Hund: Soll es im Urlaub ein anderes Futter geben wie gewohnt, fang bitte schon zwei Wochen vorher mit der Umstellung an, damit Du nicht das böse Erwachen mit Durchfall und Unverträglichkeiten am Urlaubsort hast. So kannst Du noch rechtzeitig reagieren und eingreifen. Wenn Du unsicher bist, was Du im Urlaub füttern sollst, Dein Ernährungsberater oder Tierheilpraktiker berät Dich gern :-)
  • Hast Du eine minutengenaue Fütterungszeit zu Hause? Dann macht es Sinn, schon zwei Wochen vorher auf „unregelmässig“ umzustellen. Im Urlaub wirst Du sicher nicht pünktlich füttern können ;-) Bitte beachte: Dies machst Du nur mit einem gesunden Hund! Bei kranken Hunde besprichst Du das mit deinem Ernährungsberater, Tierheilpraktiker oder Tierarzt!
  • Hundesnacks und Kauartikel, Leckerli, Belohnungshappen: Achte auf eine kleine Größe und packe sie luftdicht verpackt in Vorratsdosen
  • Futter- und Wasserschüsseln, Löffel und Deckel für die Dosen, Spülmittel und Schwamm
  • Supplemente für das Futter: Hier bietet es sich an, nicht zig verschiedene Döschen und Packungen mitzunehmen, sondern vielleicht in einem kleinen Schraubglas oder einer Dose den Bedarf an Kräutern, Algen, Nüssen, etc. für die Urlaubszeit vorzumischen. Basis- und Funktionsöle, die Du in der Fütterung eingebaut hast, können in kleine Flaschen abgefüllt werden (vielleicht schon gemischt im richtigen Verhältnis?) und lassen sich prima auslaufsicher in Gefrierbeutel oder Brotzeit-/Vorratsdosen mitnehmen.
  • Trinkwasserkanister und Hundetrinkflasche/-napf für die Fahrt und Ausflüge am Urlaubsort
  • Machst Du Wassersport? Vergiss die Schwimmweste für Deinen Hund nicht! ;-)
  • Haftpflichtversicherungsnummer
  • Tasso- oder Haustierregistermarken, Marken oder Schildchen mit einer Telefonnummer mit Ländervorwahl (!), unter der man auch im Ausland erreichbar ist (meist Handynummer) für das Halsband oder Geschirr
     

Während der Reise:

  • Achte darauf, dass Dein Hund keinen Zug bekommt durch geöffnete Fenster oder Schiebedächer
  • Die Klimaanlage nicht auf „Antarktis“ stellen, sondern nur ein paar Grad kühler als die Außentemperatur: Das belastet nicht nur den Kreislauf Deines Hundes nicht beim Aussteigen, sondern auch Deinen und Ihr erkältet Euch nicht
  • Wenn möglich nachts fahren, um die Mittagshitze nicht zu haben
  • Den Hund bei sengender Hitze nicht alleine im geparkten Auto lassen! Falls es doch sein muss: Nur kurz (wir sprechen hier von wenigen Minuten)! Nicht in der prallen Sonne, sondern nur im Schatten geparkt! Nur mit weit geöffneten Fenstern oder Heckklappen und gesicherten Hunden, die so nicht aus dem Fenster/der Heckklappe springen können!
  • Alle 2 Stunden pausieren, die Beine vertreten, Wasser anbieten. VOR dem Aussteigen: Erst anleinen! Nicht selten hatte ein Auto auf dem Rastplatz eine Fehlzündung, es knallte und der Hund war weg! Das gefährdet nicht nur den Hund, sondern auch Menschenleben, wenn er auf die Autobahn läuft!

 

 

Bleibt mir nur noch einen erholsamen Urlaub zu wünschen! Mit entspannter An- und Abreise :-)
Macht´s gut und bleibt gesund!

Was ist Homöopathie?

Homöopathie ist eine alternative Heilmethode, die sowohl einzelne Symptome (klinische), wie auch das Tier ganzheitlich betrachtet (klassische) und behandelt. Selbstregeneration und Heilung sind dabei die entscheidenden Faktoren, die auf sanfte Weise unterstützt werden. Arzneimittel werden nur in geringen Dosen zugeführt.

Wie lange dauert eine Sitzung mit dem Tierheilpraktiker?

Für die Erstanamnese (Fallaufnahme und Untersuchung) nehmen Sie sich bitte 1,5 bis 2 Stunden Zeit.

Je nach Anliegen dauert eine Sitzung unterschiedlich lange. Denn hier klären wir vorab alles, was für eine weitere Behandlung wichtig ist. Das fängt bei der bisherigen Krankheitsgeschichte Ihres Tieres an und reicht bis zu Ihren Sorgen und Nöten um das Tier. 

Bei jeder weiteren Behandlung sollten Sie eine Stunde einplanen. Selbst wenn es einmal nicht so lange dauert, vermeiden Sie so den zusätzlichen Stress durch Termin- und Zeitdruck. Abgerechnet wir selbstverständlich nur die tatsächliche Zeit.

Meridianbehandlung

Laut der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) sind die Meridiane Energiekanäle, in denen das Qi in eine bestimmte Richtung fliesst. Die Akupunkturpunkte liegen alle auf diesen Leitungsbahnen.

Es gibt 12 Haupt- und 2 übergeordnete Meridiane. Jeder Hauptmeridian ist einem Organ oder Organsystem zugeordnet. 

Sind alle Energieflüsse im Einklang (vgl. Yin und Yang), so ist der Körper gesund.

 

Verschiedene Einflüsse von aussen jedoch können ein Ungleichgewicht hervorrufen.

Dann herrschen an bestimmten Stellen ein Energieüberfluss, an anderen Stellen wieder eine Energieleere.

 

Die Meridianbehandlung öffnet die blockierten Kanäle wieder und sorgt dafür, den Körper und das Qi wieder in Einklang und freien Fluss zu bringen. 

Logo: Melanie Hahne
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Hier erreichen Sie mich

Termine nach Vereinbarung unter

 

0172 - 830 92 84 (Mailbox)

08104 - 53 98 581 (AB)

 

Sie erreichen mich am besten Mo. - Fr. zwischen 16:00 und 20 Uhr und am Wochenende ab 10 Uhr telefonisch und durchgehend per Mail.

 

Sollte ich mich in einer Behandlung befinden, gehe ich nicht ans Telefon, um ungestört für meine Kunden und Patienten da zu sein. Sprechen Sie auf meine Mailbox. Unbekannte Nummern ohne Nachricht rufe ich nicht zurück.

Vielen Dank

Verbandsmitglied im VDT e.V. (Logo: VDT)

Melanie Hahne - Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin H/K
Mobile Tierheilpraxis Brunnthal und Oberbayern

 

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